13.11.2017 19:24 Alter: 3 yrs

kfd-Dekanat Maifeld Untermosel

Jubiläum 50 Jahre kfd in Nörtershausen


Doppeljubiläum: 50 Jahre neue Pfarrkirche Nörtershausen  -  50 Jahre kfd Nörtershausen

Im Rahmen des Pfarrfestes wurden diese Jubiläen groß gefeiert. Die Pfarrkirche St. Antonius, Abt wurde am 15. Oktober 1967 konsekriert. Sie ist mit ihrem markanten Turm weithin sichtbar. Beeindruckend ist auch das große bunte Kirchenfenster, welches die Dreifaltigkeit Gottes darstellt. Die alte Kirche wurde abgerissen, da sie erhebliche bauliche Mängel aufwies und die Kirche für die ansteigende Pfarrgemeinde zu klein wurde.

 Michael Wilhelm aus Nörtershausen stammend und Pater Alois Escher aus Udenhausen stammend, zelebrierten die feierliche Jubiläumsmesse, die unter dem Thema „Wir wollen Brücken bauen“ stand. Dieses Motto hat die kfd Nörtershausen für das Jubiläumsjahr ausgewählt.

Besonders erfreut war man über die Anwesenheit der Bundesvorsitzenden der kfd Deutschland, Mechtild Heil, die in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der 550 000 Mitglieder zählenden Gemeinschaft in Deutschland hinwies und einige Ziele nannte, für die sich die kfd einsetzt.:  z. B. bessere Mütterrente, Lohngerechtigkeit, die Stellung der Frau in der Kirche usw.

Mechthild Heil überreichte der kfd ein Bronzekreuz und stellte die kfd unter dessen Schutz.  Das Kreuz wurde bei der anschließenden Einweihung des neuen Pfarrheims gleich mit gesegnet und fand seinen Platz innen neben der Eingangstür.

Fotos auf einer Pinnwand zeigten die Aktivitäten der kfd Nörtershausen während der letzten 5o Jahre. Gegründet wurde die Katholische Frauengemeinschaft kfd 1967 durch Pastor Müller. Es ist eine lebendige Gemeinschaft geworden, voller Aktivitäten. Neben dem Erhalt von Traditionen, wie zum Beispiel dem Gang der 7 Kreuze, Maiandachten und Rosenkranzgebete im Oktober ist man auch aufgeschlossen gegenüber Neuem. Eine meditative Abendwanderung, Fahrten und aktuelle Vorträge gehören jährlich zum Programm.  

Eine große Aktivität ist der jährlich im November stattfindende Basar. Er wird seit 1974 regelmäßig durchgeführt und ist weit über den Ort bekannt.  Er wurde von Maria Rosenbach ins Leben gerufen und hat bis heute ca. 520000,- € für gute Zwecke erbracht. Der Erlös geht an verschiedene Institutionen und Organisationen in der Umgebung, aber auch auf der ganzen Welt. Das Diözesan - Flüchtlingsprojekt Rojava unterstützt Frauen in Nordsyrien und wird ebenfalls bedacht. Das ganze Dorf hilft mit. Beim Basar bietet sich eine sehr gute Gelegenheit für Neubürger, sich in der Dorfgemeinschaft zu integrieren, was zu unserer Freude auch gerne angenommen wird.

Bei herrlichem Spätsommerwetter wurde den ganzen Tag gefeiert. Für Speis und Trank war ausreichend gesorgt. Im Festzelt sowie in dem neu eingeweihten Pfarrheim ließ man den schönen Tag ausklingen.

 

 

Text/Foto: Gertrud Specht


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